Warum es vielen Kindern heute schwerfällt, konzentriert zu denken

Studien zeigen: Häufige Smartphone-Nutzung steht im Zusammenhang mit zunehmenden Konzentrationsproblemen bei Schulkindern.
Je älter Kinder werden und je präsenter digitale Medien im Alltag sind, desto häufiger berichten Eltern und Lehrkräfte von Aufmerksamkeitsstörungen.

Eine Analyse: zusammengestellt aus mehreren wissenschaftlichen Studien | Alle Quellen am Ende verlinkt | Lesezeit: 5 Minuten​

Digitale Medien verändern den Alltag von Kindern

Im Jahr 2017 veröffentlichte das Bundesministerium für Gesundheit die BLIKK-Medien-Studie. Untersucht wurden über 5.500 Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen. Ziel war es, den Zusammenhang zwischen Mediennutzung und gesundheitlicher sowie kognitiver Entwicklung besser zu verstehen.

Die Ergebnisse zeigen: Bereits vergleichsweise kurze tägliche Smartphone-Nutzung kann mit verminderter Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit einhergehen – besonders im Schulalter. Dabei geht es nicht um einzelne Geräte, sondern um die wachsende Präsenz digitaler Reize im Alltag von Kindern.

Konzentrationsprobleme entstehen nicht isoliert

Die BLIKK-Studie macht deutlich: Konzentrationsschwierigkeiten treten selten allein auf. Häufig gehen sie mit Unruhe, Schlafproblemen oder emotionaler Überforderung einher. Entscheidend ist dabei nicht eine einzelne Ursache, sondern ein veränderter Alltag.

Digitale Medien beanspruchen Aufmerksamkeit dauerhaft – kurze Reize, schnelle Wechsel und permanente Verfügbarkeit prägen das Erleben. Für das kindliche Gehirn bedeutet das eine Herausforderung: Fokus über längere Zeit aufrechtzuerhalten wird zunehmend schwieriger.

  • Aufmerksamkeit entwickelt sich über reale, körperliche Erfahrung. Gerade im Kindesalter sind analoge Reize entscheidend, um Fokus und Selbstregulation aufzubauen.

  • Aktivitäten, die Hände, Denken und Bewegung kombinieren, fördern genau jene Fähigkeiten, die durch passive Bildschirmzeit zu kurz kommen.

  • Konzentration ist kein isoliertes Trainingsthema – sie entsteht aus Zusammenspiel von Motorik, Wahrnehmung und mentaler Präsenz.

Warum reale Erfahrungen für Konzentration entscheidend sind

Entwicklungsforschung und Neurowissenschaften zeigen: Aufmerksamkeit entwickelt sich nicht durch passiven Konsum, sondern durch aktive Erfahrung. Kinder lernen, sich zu konzentrieren, wenn sie handeln, ausprobieren, scheitern und Lösungen finden.

Bewegung, Koordination und feinmotorische Aufgaben fördern genau jene Fähigkeiten, die für Fokus und Selbstregulation entscheidend sind. Fehlen diese Erfahrungen, kann sich das langfristig auf die Konzentrationsfähigkeit auswirken.

Ablenkung beginnt oft schon vor der Nutzung

Studien zeigen zudem: Bereits die bloße Anwesenheit eines Smartphones kann Aufmerksamkeit messbar verringern – selbst wenn es nicht aktiv genutzt wird. Kinder ohne Smartphone in Reichweite schneiden in Konzentrationstests häufig besser ab als Vergleichsgruppen mit Gerät in der Nähe.

Auch Lehrkräfte berichten seit Jahren von zunehmender Ablenkbarkeit im Unterricht. Konzentration wird zur knappen Ressource.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse liefern keine einfache Patentlösung. Sie zeigen jedoch klar, welche Fähigkeiten im Alltag vieler Kinder zu kurz kommen.

Konzentration entsteht dort, wo Kinder aktiv beteiligt sind – nicht dort, wo sie konsumieren.

Analoge Lösungen als bewusster Gegenpol

Vor diesem Hintergrund gewinnen analoge Spiel- und Bewegungsformen wieder an Bedeutung. Sie schaffen einen Raum, in dem Kinder sich fordern können, ohne überreizt zu werden – und ohne Bildschirm.

Ein Beispiel dafür ist der Boulderball.

Der Boulderball: Konzentration durch aktives Tun

Der Boulderball ist ein dreidimensionales Geschicklichkeitsspiel, bei dem Aufgaben ausschließlich mit den Händen gelöst werden. Kinder (und Erwachsene) bewegen sich Schritt für Schritt über verschiedene Routen, treffen Entscheidungen, korrigieren Fehler und bleiben dabei fokussiert.

Ohne Zeitdruck.
Ohne Bildschirm.
Ohne digitale Ablenkung.

Das Spiel verbindet Bewegung, Feinmotorik und mentale Präsenz – genau jene Elemente, die laut Studien für die Entwicklung von Aufmerksamkeit entscheidend sind.

Konzentration lässt sich nicht verordnen – sie entsteht dort, wo Kinder aktiv handeln dürfen.

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    1. Bauen

    Zu Beginn wird der Boulderball aufgebaut. Einzelne Elemente werden zusammengesteckt und Griffe positioniert.
    Schon dieser erste Schritt erfordert:

    • Aufmerksamkeit und Konzentration
    • Feinmotorik und Handkoordination
    • Verständnis für Abläufe und Reihenfolgen
  • 2. Routen lösen

    Im nächsten Schritt werden die Routen am Ball gelöst. Die Aufgabe: mit den Fingern von Griff zu Griff wechseln, ohne den Ball zu verlieren.

    Dabei werden mehrere Fähigkeiten gleichzeitig angesprochen:

    • Konzentration über längere Zeit
    • Hand-Auge-Koordination
    • Problemlösen und Frustrationstoleranz

    Jede Route ist anders. Fehler gehören dazu – und führen automatisch zu neuen Lösungsversuchen.

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    3. Gemeinsam spielen

    Der Boulderball kann allein gespielt werden, entfaltet aber im gemeinsamen Spiel eine zusätzliche Dimension.
    Routen werden verglichen, neue Aufgaben erfunden oder gemeinsam gelöst.
    Dabei entstehen:

    • soziale Interaktion
    • Kommunikation
    • gemeinsame Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe

    Genau jene Aspekte, die laut Studien im digitalen Alltag häufig zu kurz kommen.

Kundenstimmen

  • ★★★★★
    „Was uns überzeugt hat: Der Boulderball ist kein Spiel, das nach fünf Minuten wieder in der Ecke liegt. Unser Sohn bleibt richtig dran, tüftelt an den Routen und will sie unbedingt schaffen.“
  • Anna, Mutter eines 10-jährigen Sohnes
  • ★★★★★
    „Wir haben lange nach etwas gesucht, das ohne Bildschirm auskommt und trotzdem begeistert. Der Boulderball trifft genau diesen Punkt – ruhig, anspruchsvoll und überraschend fesselnd.“
  • Sabine, Mutter eines 15-jährigen Jugendlichen
  • ★★★★★
    „Der Boulderball ist ideal. Er ist herausfordernd, aber nicht überfordernd. Man merkt, dass Kinder konzentriert bleiben, weil sie selbst merken: Hier geht noch mehr.“
  • Markus, Vater eines 11-jährigen Kindes

Warum dieser Ansatz überzeugt

Der Boulderball ersetzt keine pädagogische Begleitung und ist kein Therapiegerät.

Er schafft jedoch einen Rahmen, in dem Kinder genau jene Fähigkeiten einsetzen, die für Konzentration entscheidend sind: Bewegung, Koordination, Aufmerksamkeit und Eigeninitiative.

In einer Zeit ständiger digitaler Reize bietet er einen bewussten, analogen Gegenpol – spielerisch, freiwillig und ohne Bildschirm.

Fazit

Konzentrationsprobleme bei Kindern sind kein individuelles Versagen, sondern Ausdruck eines veränderten Alltags. Studien wie die BLIKK-Medien-Studie zeigen, wie wichtig reale, aktive Erfahrungen für die Entwicklung von Aufmerksamkeit sind.

Analoge Spielkonzepte wie der Boulderball bieten eine Möglichkeit, diesen Fähigkeiten wieder Raum zu geben – spielerisch, selbstbestimmt und ohne digitale Reize.

Quellen

  • BLIKK-Medien-Studie, Bundesministerium für Gesundheit
  • DAK-Studie „Gesundheitsfalle Schule“
  • Landesmedienanstalt NRW
  • Universität Paderborn